Wie alles begann...

Schon im Jahre 2001 beschlossen die Saxofonistin Sigrun Krüger und der Gitarrist Ulli Kiehm, ihre musikalische Reise nach Rio anzutreten.

Als Duo hatten die Beiden schon einige anregende Strecken in der Welt des Jazz und Latin-Jazz erkundet: Sie erkletterten das Gebirge der Realbooks und fanden zurück zur Ebene der Schallplatten und CDs. Sie stiegen in den Bus nach Blue Monk, landeten aber versehentlich in Blue Bossa.

Als Alleinreisende hatten sie übrigens schon zuvor interessante Kontakte zu außerirdischem Easy-Listening und emanzipatorischem Pop, der Rock sein wollte!

Reiselust...

Von Anfang an reisten sie mit den Ideen von Transparenz und Improvisation als Basismittel für den Erhalt entspannter Frische in ihrem Duo-Programm. Nun aber kam der Zeitpunkt, an dem sie sich eine(n) weitere(n) Mitreis(s)ende(n) wünschten, eine energetische Komponente, am besten mit südamerikanischer Perkussion im Gepäck.

Vorbereitungen...

Alsbald erbot sich als erfahrene Reiseleiterin die Perkussionistin Sigga Glitz. Sie war gerade von einem einjährigen Aufenthalt in Brasilien nach Hannover zurückgekehrt und konnte ihre Fülle von Mitbringseln rhythmischer Art wunderbar mit der Musik der Beiden verschmelzen.

Los geht's...

Das Trio machte sich auf den Weg, die Schwierigkeit des kulturellen Brückenbaus zu meistern, nannte sich „Zuckerhut“, produzierte zunächst eine Demo-CD, schrieb eigene Stücke und gab erste Konzerte.
Ihr Brazil-Kammer-Jazz erntete überwältigendes Feedback!

Im April 2005 legten sie ihre erste "richtige" CD vor, sozusagen als Dokumentation ihrer „Reise nach Rio“.

Auf dieser Reise gab es unerwartete Zwischenaufenthalte! Kuba, Trinidad, Hawaii und Argentinien lagen auf dem Weg! Touren innerhalb Brasiliens führten ans Meer, ins Hinterland und in die 20er Jahre.
Der Rückflug scheint übrigens über Mexiko City zu gehen!